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23. Mai 2008, 04:02 Uhr, Willi

(Ich mein sich was einbilden)

Ich bilde mir ein.
„schreib‘ ich mit Feder,-“
und so wird es auch sein,
''sind' es die besseren Texte!''
das tut wohl ein Jeder.

Ein hungernder Dichter,
in kalten Mansarden,
''der'' Gesundheitsvernichter,
für bettelnde Barden.

Ich rede mir zu
und das schon seit Jahren.
Es wissen es alle, selbst du--
s' geht nicht ohne sparen.

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29. März 2008, 08:38 Uhr, Willi

Titeleien

(schweizer Hausärzte und ihre Familien sind am
Verhungern! - Ein Skandal))

Herr Doktor ich kann mich nicht lösen
und will mich nicht lösen,
Herr Doktor bitt schön, lassen‘s mich dösen.

Entschuldigens Herr Professor,
ich zieh eine andere Therapie vor,
damit ich nicht mehr in der Nase bohr.

Herr Doktor bitte sie verzeihen,
behandeln sie halt uns depperten Laien,
aber hören sie auf so zu schreien.

In ihrer Stellung scheint der Glaube wichtig,
Herr Professor glauben sie fest und richtig,
Medis bringen Geld machens die Leute halt süchtig!

Die Wände vollgehängt mir eingerahmten Titeln,
beliebter Schmuck bei allen weissen Kitteln,
wage sich keiner an ihrer integrität zu rütteln.

Obwohl es liegt ohne Frage längst auf der Hand,
den Ärzten und ihrem Berufsverband,
fehlt es an Demut, Menschlichkeit und Verstand.

Halbgötter sind sie vielleicht noch immer,
aber die wurden seit den alten Griechen nur dümmer,
sie jammern wie einst die Bauern, nur schlimmer.

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27. Februar 2008, 03:52 Uhr, Willi

sehr glücklich

Ich bin verliebt
in einen wunderschönen Mann,
der das ohne weiteres
akzeptieren kann.
Schwul ist er nicht,
liebt mich aber sehr.
Dass er da ist macht mich glücklich,
was will ich denn mehr?

  1 Kommentar

15. Februar 2008, 10:21 Uhr, Willi

bushbeek

n bra schipolisch e
n a spalolonie de
braschees mikos tabol
bra mikoreschi tar
brak schaqualte

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13. Februar 2008, 21:11 Uhr, Willi

Brief

(Frühling 2001)

Hallo du meine Muse.

Aus hier nicht genannten Gründen,
konnten unsere Lippen sich nicht finden,
Es kam nicht zum Geschmuse.

Die Gründe aufzulisten wäre fade,
'es ist wie es ist', höre ich dich sagen,
und ich will mich ja auch nicht beklagen,
aber eine lange Zeit fand ich das schon schade.

Heute, - ich hab die Sache fast vergessen,
ok, ich gebe zu das stimmt nicht ganz,
danke ich den Göttern für die Distanz,
und bin nicht mehr von dir besessen.

Ich werde älter, und damit ein wenig dümmer
oder weiser, was fast das gleiche ist.
Immerhin, als Muse hast du mich geküsst; -
Miststück, ich liebe dich für immer.

  6 Kommentare

06. Februar 2008, 13:26 Uhr, Willi

Tote Sprachen wurden selten umgebracht


Kein Gedicht ist überflüssig,
auch nicht die eher Schwachen.
Denn ohne sie, das weiss ich schlüssig,
kann ich auch kein gutes machen.

Es ist nicht gerade Avantgarde,
ich geb es zu, die Form ist tot.
Wer kämpft denn noch mit Hellebarde?
Ich reime doch aus purer Not.

Denn anders schreiben kann ich nicht,
ich verliere die Kontrolle,
so reimt sich halt auch dies Gedicht,
als ob ich das so wolle.

Es ist ein Deutsch aus alten Tagen
und die, die es noch verstehen,
kannst du alle nicht mehr fragen,
weil sie nichts mehr hören oder sehen

  1 Kommentar

12. Januar 2008, 16:11 Uhr, Willi

Ab in die Wälder

Über den See,
ab in die Hügel,
wo ich still lache,
laut singe
und glücklich bin.

Über den See
und ab in die Wälder,
bin für Momente.
auf Wolken gegangen,
ein Lidschlag voller Sinn.

Über den See,
schau ich von drüben! auf mein Dorf
und es ist die Distanz,
die mir ein Bild zeigt das ich liebe,
denn von hier drüben........

sehe ich das Bild ganz!!

  1 Kommentar

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